Wie die Wohung für Baby sichernDie Sicherheit des Babys fängt meist in der Wohnung an. Mutter und Vater können mit Hilfe weniger Handgriffe die Wohnung kindgerecht einrichten und wichtige Eckpunkte sichern, damit dem Baby nichts passiert, wenn es auf Entdeckungstour geht. Das bedeutet nicht, dass alle Dinge evakuiert werden sollten. Vielmehr sind es Gefahren zu erkennen, welche mit Kinderaugen nicht offensichtlich sind. Wo genau befinden sich Gefahren?

Kindergerechte, sichere Wohnung

Die kindliche Sicherheit muss gross geschrieben werden. Grundsätzlich lohnt sich ein Blick aus den Augen des Babys. Schliesslich lebt es in einer Welt der Erwachsenen. Aus diesem Grund gilt es, die Wohnung altersgerecht auszustatten. In der Anfangszeit spielt Mobilität noch keine Rolle. Sobald diese ins Spiel kommt, sollten Eltern einmal durch ihre Wohnung krabbeln. Das kannst du auch in Ruhe wörtlich nehmen, schliesslich siehst du auf diese Weise viele Dinge, welche im alltäglichen Blickwinkel deines Babys stehen.

Steckdosen gehören zur Gefahrenquelle Nummer 1

Schliesslich befinden sich Steckdosen bereits den ersten aktiven Bewegungen des Kindes - auf der Krabbeldecke - in unmittelbarer Nähe. Sie müssen in jedem Raum gesichert werden. Der Steckdosenschutz ist ein einfacher, aber auch sicherer Weg, um dein Kind vor Stromschlägen zu schützen.

Giftige Pflanzen – eine Gefahr für Kinder

Giftige Pflanzen sollten in einer Familie mit Kindern grundsätzlich entfernt werden. Egal in welchem Alter: Das Kind ist ein Liebhaber der Natur. Überprüfe alle deine Pflanzen in der Wohnung, im Haus und Garten bezüglich ihrer Giftigkeit und entferne die gefährlichen. Bei den Zimmerpflanzen oder Schnittblumen sind dies die Dieffenbachie, die Kaladie, Wolfsmilchgewächse, die Ruhmesblume und die Laternenlilie. Zu den stark giftigen Garten- und Wildpflanzen gehören der Eisenhut, die Tollkirsche, die Herbstzeitlose, der Seidelbast, der Stechapfel, die Engelstrompete, der Fingerhut, der Riesen- Bärenklau, das Bilsenkraut, der Oleander, der Wunderbaum, die Eibe (mit Ausnahme des roten Fruchtmantels) und der weisse Germer . Eine ausführliche Liste mit den giftigen Pflanzen findest du beim Tox-Institut, www.toxi.ch

Ab dem ersten Monat Sicherheit gewährleisten

Auf Grund von Erstickungsgefahr solltest du sämtliche Gegenstände ausser Reichweite schaffen, welche dein Baby verschlucken könnte. Achtung ist geboten bei Batterien, Ohrsteckern, Murmeln, kleinen Legos oder Bausteinen älterer Geschwister, Büroklammern, Haarnadeln, Nägeln und anderen Mini-Gegenständen. Wenn ihr gemeinsam davon ausgeht, dass das Baby alles ausprobieren möchte, fahrt ihr gut, wenn die ganze Familie für das Thema Sicherheit sensibilisiert wird. Bezieht gleich die älteren Geschwister mit in diese Frage ein. Sie werden gerne gefragt und sind so auch sensibilisiert, falls das Baby etwas Kleines in den Mund nehmen würde.

Alle Kabel sollten bereits kurz nach der Geburt versteckt werden. Gefahren lassen sich damit unter Leisten oder mit Hilfe von dekorativen Abdeckschienen aus dem Baumarkt attraktiv ausschalten. Dies alles sind unnatürliche Gefahren, welche das Baby, aber auch später das kleine Kind nicht einschätzen können.

Elektrische und heisse Gefahren lauern auch im Schlafzimmer oder in der Küche. Generell sollten alle Küchengeräte nach Gebrauch vom Stromnetz getrennt werden. Heisse Suppen, Töpfe, Ofentür oder das Bügeleisen sollten mit einem routinemässigen Handgriff so weit nach hinten geschoben oder hochgestellt werden, dass da keine Kinderhand mehr Zugriff hat.

Auf dem gemeinsamen Frühstücks- oder Mittagstisch haben heisse Tee-Krüge und heisse Suppentöpfe nichts zu suchen. Ebenso kannst du sämtliche dekorative Tischbedeckungen vorsorglich entfernen. Schliesslich erforscht dein Kind in immer höher werdenden Ebenen. Auch der Tisch wird viel schneller als vermutet erreichbar sein.

Wusstest du, dass auch Möbel und andere Einrichtungsgegenstände giftig sein können. Ein detaillierter Blick auf Herstellungs- und Produktinformationen von jeder Art eines Teppichbelages geben Informationen darüber. Für die gesamte Familie kann ein schadstofffreier Ersatz Vorteile für eine gesunde Wohnumgebung sein.

Quelle: www.letsfamily.ch