Tipps gegen Reiseübelkeit

Die Reisekrankheit ist für dein Kind, aber auch für dich als Mutter sehr unangenehm. Was hinter der Reiseübelkeit steckt und wie sie du überlisten kannst, erfährst du in diesem Artikel...

Bei der Reisekrankheit handelt es sich nicht um eine Erkrankung im eigentlichen Sinne. Dies solltest du dir vor Augen halten und dementsprechend vermeiden, gegen Übelkeit mit Tabletten zu handeln. Auch wenn die Symptome oftmals bei grösseren Kindern auftreten und beim Baby nicht so stark ausgeprägt sind, kann die Übelkeit dem neugeborenen Baby ebenso zu schaffen machen wie einem Kleinkind oder Schulkind. Die gut gemeinte Ablenkung mit Spielsachen und Co. bewirkt meist das Gegenteil, da sich dein Kind auf das Spielzeug konzentriert und das Hirn einen Stillstand meldet, während das Gleichgewichtsorgan eine Bewegung aufnimmt und im Konsens zu einer Irritation der Sinne führt. Schlecht wird dem Baby oder dem Kind nicht direkt von der Autofahrt, sondern von einer Disharmonie der Sinne, gegen die du durch eine aktive Autofahrt wirken kannst.

Hilfe, meinem Kind wird bei der Autofahrt schlecht!

Auch die Temperatur im Auto, mangelnde Frischluft oder kurvenreiche Strecken, sowie ein wenig harmonischer Fahrstil können die Anreise in die Ferien mit Kindern zu einer nervlichen Zerreissprobe werden lassen. Fehlende Pausen auf langen Strecken, abgestandene Luft oder eine viel zu hohe Temperatur verursachen schon beim Baby eine starke Übelkeit und wirken sich auf die stressfreie Reise deiner Familie nicht wirklich positiv aus. Du kannst die Reisekrankheit "überlisten", in dem du dein Kind aktiv an der Fahrt teilnehmen lässt und seine Aufmerksamkeit auf die Beobachtung des Umfelds lenkst. Anstelle auf den Nintendo DS zu blicken oder während der Fahrt auf den Boden zu schauen und ein Spielzeug zu fokussieren, können kleine Aufgaben den Gedanken an die Übelkeit verhindern und du wirst sehen, deinem Kind wird auf der Autofahrt nicht länger schlecht.

Tipps für eine stressfreie Anreise in die Ferien mit Kindern

Egal ob mit dem Baby oder einem grösseren Kind, wenn Reiseübelkeit ein Thema ist, solltest du mit Kindern nachts in die Ferien fahren. Auf eine grosse Mahlzeit vor der Abreise verzichtet ihr besser, da ein voller Magen auch ohne Autofahrt zu Übelkeit führt und sich auf kurvenreichen Strecken zu einem echten Problem entwickeln kann. Ablenkung ist generell die beste Medizin bei Reisekrankheit und wirkt präventiv. Wird deinem Kind allerdings beim Blick aus dem Fenster schlecht, bieten sich diese Reisespielchen nicht an und würden die Symptome verstärken. Ganz wichtig ist, dass du Pausen einplanst und lange Strecken nicht nach deinem Ermessen in einem Stück fährst. Die Ferien mit Kindern müssen für deine Familie nicht länger zum Albtraum einer Anreise werden. Versuche die "Reisekrankheit" einfach zu überlisten.

Quelle: www.letsfamily.ch

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