Der erste Babybrei, was muss ich wissenSuchst du nach einem Rezept für den ersten Babybrei? Wie packst du das an mit der Umstellung auf Beikost? Wenn dein Kind den ersten Löffel des Babybreis zu sich nimmt, lernt es neue Geschmäcker kennen und wird durch die Auswahl von gesunden Lebensmitteln für sein weiteres Leben geprägt. Da noch nicht alle Zutaten für die Kleinen geeignet sind, musst du die Auswahl dem Alter entsprechend anpassen.

Es ist wichtig, dem Kind nach und nach verschiedene, natürliche Speisen anzubieten. Zwischen dem fünften und siebten Lebensmonat sind die meisten Kinder bereit für die Einführung der Beikost. In diesem Alter ist die Entwicklung des Darmes und der Nieren des Kindes so weit vorangeschritten, dass es eine neue Essensart lernen und verdauen kann.

Rezept für den ersten Babybrei

Zu Beginn solltest du dein Kind nur langsam an die feste Nahrung gewöhnen. Es ist am besten mit nur einer Breimahlzeit am Tag, beispielsweise einem Bananenpüree, zu beginnen. Zerdrücke hierfür die Banane mit einer Gabel, sodass weiche Stücke entstehen. Neben Bananen schmecken Kindern ab einem Alter von rund 5 bis 6 Monaten süsse Äpfel und weiche Birnen sehr gut. Achte darauf, die Kerne, das Kerngehäuse und die Schale gut zu entfernen. 
Auch Kartoffeln und Karotten sind sehr gut als Einstieg für den Babybrei geeignet. Koche das Gemüse mit wenig Wasser (ohne Salz oder Bouillon) und püriere die Masse anschliessend gut durch. Nach dem Abkühlen ist der Babybrei bereits fertig.

Gewürze oder Salz sind für kleine Kinder nicht geeignet und sollten daher in den ersten Lebensjahren bei der Zubereitung nicht zum Einsatz kommen. Da sich der Körper deines Babys zunächst einmal an die neuen Lebensmittel gewöhnen muss, sollte dein Kind nicht mehrere neue Zutaten an einem Tag ausprobieren. Auch kannst du so besser erkennen, ob dein Kind die neu eingeführte Sorte verträgt oder nicht. Ausschlag, Durchfall, Erbrechen und Verstopfung sind mögliche Zeichen dafür, dass ihm ein neues Nahrungsmittel nicht bekommt.

Sobald dein Kind eine ganze Portion isst, kannst du auch zwei bis dreimal pro Woche Fleisch, Fisch oder ein Ei in den Gemüse-Brei mixen. Fleisch enthält wertvolle Vitamine, welche für die Entwicklung von Kindern wichtig ist. Das Fleisch muss gut durchgegart und püriert werden. Hierfür ist ein Mixer bestens geeignet. Mixe zum Beispiel zwei weiche Karotten und eine weiche Kartoffel sowie 2 Teelöffel Fett, Raps- oder Olivenöl und 30-50 g Fleisch oder Fisch. Wichtig ist, dass du immer auf die Sauberkeit bei der Zubereitung achtest. Nach der Breimahlzeit solltest du deinem Baby die Brust oder die Flasche anbieten.

Jüngere und ältere Babys gesund ernähren

Gemüsebrei wird in jedem Alter von Babys gerne gegessen und ist gesund. Mit zunehmendem Lebensalter folgen immer mehr Zutaten. Sobald die ersten Zähne vorhanden sind, kannst du deinem Baby zusätzlich eine Scheibe Brot reichen, das ist gesund und fördert die Entwicklung des Kiefers.

Deine Mütterberaterin unterstützt dich gerne bei der Einführung der Beikost und kann dir gute Tipps und weitere Rezepte für Gemüse- oder Früchtebrei für ältere Kinder geben.

Quelle: www.letsfamily.ch