Checkliste für den Kauf eines KinderwagensAuf was solltest du beim Kauf eines Kinderwagens für dein Baby achten? Welche Kriterien machen einen guten Kinderwagen aus? Schliesslich sollte er nicht nur schön sein und muss zum Baby(alter) passen, sondern er soll auch praktisch sein. Wir haben für dich eine Checkliste zusammengestellt, damit der Kinderwagen eine gute Anschaffung wird.

Zeitpunkt: Kauf eines Kinderwagens

Die ersten Gedanken solltest du dir schon relativ früh in der Schwangerschaft machen. Ein guter Zeitpunkt ist ab der 16. Schwangerschaftswoche. Grund dafür ist vor allem, dass einige Modelle, eine sehr lange Lieferzeit haben, und so dafür gesorgt werden kann, dass dein Wunschwagen auch vor deinem Baby eintrifft.

Kriterien für den Kinderwagen

Ein erster wichtiger Punkt ist das Gewicht des Wagens. Auch wenn es mittlerweile viele Fahrstühle gibt, manchmal kommt es schon vor, dass der Kinderwagen die eine oder andere Treppe hochgetragen werden muss. Auch sollte der Kinderwagen gut im Auto transportiert werden können, dafür darf er weder zu schwer noch zu sperrig geschnitten sein. Probiere vor dem Kauf unbedingt mal auf dem Parkplatz aus, wie du persönlich den Kinderwagen in das Auto bringst. Fällt es dir leicht, den Wagen zusammenzuklappen und einzuladen? Oder gibt es evtl. praktischere Modelle?

Ein Kinderwagen für jedes Alter

Neben der Grösse des Wagens an sich spielt auch das „Mitwachsen“ des Kinderwagens eine zentrale Rolle. Das Neugeborene braucht erst eine durchgehende Liegefläche und wenn das Baby 6-8 Monate alt ist, sollte der Wagen zum Sitzen umfunktioniert werden können. Das können die sogenannten Kombiwagen, die je nach Bedarf zu einem Sportwagen (zum Sitzen und Liegen) umgebaut werden können. Prüfe auch, ob der Wagen einen Stauraum für die Einkäufe bietet, die schweren Taschen dürfen nämlich nicht an den Schiebegriff (Halterung fürs Stossen) angehängt werden, weil der Wagen sonst Kippen könnte.

Bei den Rädern des Wagens hängt das ganz von dir ab

Bist du vor allem in der Stadt unterwegs? Dann eignen sich flexible und vielleicht eher kleinere Räder. Bist du viel im Wald, auf Wiesenwegen oder auf Kopfsteinpflaster unterwegs? Hier sind eher grössere Räder gefragt, die sich feststellen lassen und eine gute Abfederung bieten. Lass dich auf jeden Fall beim Kauf von einer Fachperson beraten – übrigens kann diese Beratung mittlerweile auch bei einigen Online-Händlern kostenlos genutzt werden.

Reinigung

Bestimmt wirst du auch mal bei Regen unterwegs sein, prüfe daher, ob das Material witterungsbeständig ist und ob die Stoffe atmungsaktiv sind und der Wagen nicht nach strengem Chemie–Geruch riecht. Am einfachsten lässt sich der Kinderwagen reinigen, wenn die Textilien abnehmbar und ganz einfach in der Waschmaschine zu waschen sind. Das Gerüst sollte sich ganz leicht mit einem feuchten Tuch von Regenwasser und Erde reinigen lassen.

Technische Details

Vor dem Kauf solltest du auf jeden Fall sicher Stellen, das die Bremsen leicht bedienbar und verlässlich funktionieren, die Gurten gut vernäht und sicher befestigt sind und die Stützstangen einen soliden Eindruck machen. Der Wagen sollte, angepasst an deine Grösse, sehr bequem zu stossen sein.

Kosten /Budget für einen Kinderwagen

Die Anschaffung eines Kinderwagens ist teuer. Wie viel Geld möchtest du maximal ausgeben? Kommt für dich auch ein gebrauchter Kinderwagen in Frage? Unterstützen dich vielleicht die Eltern bei Kinderwagenkauf. Meist braucht es noch einen Fusssack und Sonnenschirm für den Sommer, ein Fellsack für den Winter und vielleicht möchtest du auch noch eine Wickeltasche dazu?

Zum guten Schluss: Der Kinderwagen bietet dir und deinem Baby ein bisschen Freiheit. Er ist das Fortbewegungsmittel der ersten Stunde. Mit diesem können Mutter, Baby und der Rest der Familie ganz entspannt zusammen die Umgebung erkunden. Nach meinen Erfahrungen gibt es wenig Dinge, die so schön sind, wie zusammen mit seinem Sonnenschein die ersten Sonnenstrahlen zu geniessen. Mit den oben beschriebenen Tipps ist hoffentlich auch dein Traumkinderwagen nicht mehr weit! 

Quelle: www.letsfamily.ch